Neuigkeiten

Smeura beim Kongress in Zagreb

20. November 2025

Modellprojekt als Fallstudie präsentiert

Wir freuen uns, diese hoffnungsvolle Neuigkeit verkünden zu können: Als Träger der Smeura waren wir bei einem wichtigen Kongress in Kroatien. Dort wurde unser Modellprojekt zur flächendeckenden Kastration als Fallstudie einem großen Fachpublikum aus ganz Europa vorgestellt. Am 19. und 20. November 2025 fand in Zagreb der Kongress “responsible pet ownership – from legislation to action: fostering responsible dog and cat ownership and welfare in europe” statt. Zu Deutsch:  Verantwortungsbewusste Tierhaltung – von der Gesetzgebung zur Umsetzung: Förderung einer verantwortungsbewussten Haltung und des Wohlergehens von Hunden und Katzen in Europa.

Publikum aus Entscheidungsträgern

Gastgeber war das kroatische Ministerium für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei. Dieser Kongress brachte europaweit Entscheidungsträger aus den Bereichen Politik, Tiergesundheit und Tierschutz zusammen. Heiko Färber (Geschäftsführer des Bundesverbands praktizierender Tierärzte e.V.) und der rumänische Tierärztekammerpräsident Prof. Dr. Viorel Andronie waren in diesem Fall Türöffner für uns zu dieser exklusiven Veranstaltung. Teilnehmen durften nämlich nur geladene Gäste.
Heiko Färber und Prof. Dr. Viorel Andronie präsentierten zudem das Modellprojekt und schenkten uns die großartige Chance, mit unserer wichtigen Botschaft international und im besten Fall auch auf EU-Kommissions-Ebene Gehör zu erlangen. Auch Luca Secker, die unser Modellprojekt seitens des Deutschen Tierschutzbundes wissenschaftlich begleitet, war mit uns vor Ort in Zagreb.

Unsere Botschaft: “Kastrieren statt Töten”

Im April 2024 startete unser Modellprojekt zur flächendeckenden Kastration im Landkreis unseres Tierheims Smeura. Im Zuge dessen wurde auch unser Kastrations- und Registrationszentrum feierlich eröffnet, welches wir der örtlichen Tötungsstation symbolträchtig vor die Tore gebaut hatten. Davon überzeugt, dass allein die flächendeckende Kastration das einzig richtige und humane Vorgehen zur Regulierung der Straßentier-Überpopulation ist, kastrieren wir schon von Anbeginn unserer Tierschutzarbeit in Rumänien tausendfach – stets so wie es die Spendenlage ermöglichte. Mit dem Modellprojekt wird das noch einmal getoppt. Im ersten Modellprojektjahr ist es uns gelungen 34.650 Kastrationen zu ermöglichen – neben der Herkulesaufgabe, mehr als 6.000 Hunde sowie mehrere hundert Katzen adäquat zu versorgen und alles daran zu setzen, liebevolle Aufnahmeplätze für diese geretteten Tiere zu finden.

Wertvoller Austausch

Auf dem Kongress kamen wir unter anderem ins Gespräch mit Tomasz Grudnik von der World Organisation for Animal Health sowie Dr. Oana Bugeag, der Chefin des nationalen Heimtierregisters R.E.C.S. in Rumänien. Dr. Nancy De Briyne (Generalsekretärin des europäischen Tierärtzeverbands) war sichtlich beeindruckt von unserem Modellprojekt, wie man in unserem zugehörigen Social-Media-Posting sehen und hören kann. Zu finden ist dieses hier auf den folgenden Portalen: Facebook, Instagram und TikTok

Gemeinsam Zukunft gestalten

Wir sind unendlich dankbar über diese großartige Chance der Teilnahme beim Kongress. Man kann es nicht oft genug betonen: Wir glauben an die Kraft der Gemeinschaft und hoffen sehr, dass die Herzen der anwesenden Entscheidungsträger offen waren, sodass dieser Termin zu einem positiven Meilenstein für einen nachhaltigen Wandel in der Tierhaltung innerhalb Europas wird – hin zu mehr Verantwortungsbewusstsein und echter Tierliebe.

Von Herzen danke an alle, die mit uns für die Tiere kämpfen und die Hoffnung niemals aufgeben!